#SaveTheArt https://savetheart.de Fri, 27 Nov 2020 07:42:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.8.10 https://savetheart.de/wp-content/uploads/2020/04/cropped-Kopie-von-savetheart-1-32x32.png #SaveTheArt https://savetheart.de 32 32 Der SaveTheARTventskalender https://savetheart.de/der-savetheartventskalender/ Fri, 27 Nov 2020 07:42:55 +0000 https://savetheart.de/?p=6062 Am Wochenende zünden wir bereits die erste Kerze auf dem Adventskranz an. Die Weihnachtszeit beginnt und das Öffnen des ersten Kalendertürchens rückt immer näher.

Wir sind offiziell Ausverkauft!

Wer von euch einen SaveTheARTventskalender bestellt hat, bei dem steigt die Vorfreude noch mehr, denn wir haben die letzten 48 Stunden zusammen mit unseren SaveTheArt Weihnachtswichteln eure Kalender verpackt und direkt an euch verschickt!

Jede helfende Hand war goldwert, denn über 1.350 Kalender verschicken sich nicht von allein.
Wir sind begeistert von eurem Interesse, mit uns zusammen die 24 Tage bis zum heiligen Abend zu schmunzeln, zu staunen und zu träumen!

Wir hoffen die Pakete kommen trocken und warm bei euch Zuhause an! Seid gespannt auf die täglichen Videobeiträge, die diesen Kalender so besonders machen. Durch euren Beitrag konnten wir 15 Künstler:innen unterstützen – welche? Das seht ihr dann im Kalender!

Wir wünschen euch und euren Liebsten eine besinnliche Vorweihnachtszeit!

Euer SaveTheArt Team

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“sPEZIALiST spezial – once is the livetime” https://savetheart.de/spezialist-spezial-once-is-the-livetime/ Tue, 28 Apr 2020 09:21:34 +0000 https://savetheart.de/?p=3942 Am vergangenen Dienstag verließ Save the Art das Magiculum und verlegte die Aufnahme der Livestream-Show in eine deutlich größere Location – ins Apollo Kino Hannover, der Heimat von Desimos Spezial Club. Anlässlich der entfallenen Gastspiele der Künstler, die auch an diesem Abend zu Gast waren: Jan Logemann, Matthias Brodowy und dem Namensgeber der Spezial Club, Desimo. Da die Verleihung des sPEZIALIST Publikumspreises in den Herbst verschoben werden musste, bekam die Show den Namen „sPEZiALIST spezial – Once in a Livetime“.

Ganz ungewohnt begrüßte Desimo die Zuschauer, am Backstageeingang des Theaters. Nach einer kurzen Führung, vorbei an der Wand mit Postkarten bereits aufgetretener Künstler, den Fundsachen-Schrank, einem Besuch in der Garderobe und der Regie, sah man von der Bühne aus auch, wieso der Vordereingang geschlossen war: Die roten Kinosessel des Saals leer, reales Publikum vor Ort war natürlich nicht erlaubt.


Lediglich die drei Livekünstler nahmen zwischenzeitlich, je nachdem, wer gerade auf der Bühne stand mit entsprechendem Abstand, in einer der Reihen platz.

Zu Anfang aber standen erst einmal alle auf der Bühne: Matthias Brodowy spielte eine Ouvertüre auf dem Klavier. Desimo begrüßte die daheim gebliebenen Zuschauer, berichtete von der Idee und dem Weg, der ihn und seine Kollegen an diesem Abend dorthin geführt hatte.

Mit einer Laudatio, einer Anmoderation von Matthias betrat auch Jan Logemann, vorgestellt als Dompteur seiner 52 Freunde und Initiator von Save The Art, die Bühne.

Jan, selbst sPEZIALIST 2019, hatte für seinen ersten Auftritt jedoch seine 52 Freunde, die Spielkarten, beiseitegelegt, nahm stattdessen Münzen zur Hand, um einen der Schlüsselmomente für ihn zu veranschaulichen: Als er das erste Mal einen Zaubertrick sah. Wie jemand Münzen in den Händen erscheinen und verschwinden ließ, eine Münzroutine, mehr Vorstellungskraft als Fingerfertigkeit.

Mit seinen Kollegen sprach er darüber, wie es war, so einen Moment selbst zu erleben, wenn jemand sogar Zauberei in den eigenen Händen geschehen lassen konnte. Solchen Erzählungen merkt man oft eine ehrliche Leidenschaft für die Zauberkunst an, die, wie im Gespräch folgte, auch zur Verbunden zum Magiculum Hamburg und zum Projekt „Save The Art“ führte. Auch ein Künstler, der in den Livestream-Shows in Hamburg bereits einige Mal Gastgeber war, Werner Momsen, meldete sich via Video bei seinen Kollegen.

Matthias wiederum teilte Erinnerungen mit dem Apollo Kino Hannover. Nicht nur im Gespräch, vorallem in einem Lied über das Kino in Linden-Limmer, passenderweise benannt nach Apollo, dem griechischen Gott der Künste, über die Bedeutsamkeit für ihn persönlich und über die merkwürdige aktuelle Situation. Insbesondere die letzte Strophe des Liedes, über leere Sitzreihen und den Stillstand der Kultur ging, wie Desimo richtig bemerkte, „sehr ans Herz“.

Dennoch gaben die Künstler alles, um die Zuschauer zu Hause an diesem Abend zu unterhalten.

Jan, schließlich doch mit seinem Kartenspiel, verwickelte Matthias in eine wunderbare Routine, bei der eine frei gewählte Karte nicht etwa vom Künstler gefunden wurde, sondern in gewisser Weise vom ganzen Kartenspiel, dass immer wieder sein Äußeres veränderte.

Nun aber nahmen alle drei, ausgestattet mit dem Ort angemessenem Knabberzeug, im Publikumsbereich Platz, denn die Leinwand wurde jetzt gebraucht. Wie sich herausstellte, hatten es sich viele viele Künstlerkollegen nicht nehmen lassen, Videobotschaften für diesen speziellen Abend aufzunehmen.

Topas (Thomas Fröschle) mit Gedanken zur Nahrungsaufnahme in Zeiten der Ausgangssperre; „Eure Mütter“ mit einem unterhaltsam umgesetzten Videogruß; Bernhard Wolff, auf den am besten die Bezeichnung „Sprachkünstler“ zutreffen dürfte, so, wie er Lieder rückwärts performen kann; Lisa Feller, die sich aus der Ausgangssperre mit ihren Kindern meldete; Helge Thun mit einem Ausschnitt aus der Serie „Reimpatrouille Corona“ mit fast schon logischen Verschwörungstheorien; Glas-Blas-Sing mit, wie sollte es anders sein, einem jedes einzeln von zuhause aufgenommenem und zusammengeschnittenem Musikstück, gespielt auf Flaschen, und mit Ohrwurmgarantie; Sascha Grammel und seine Puppe Frederic mit einem Gruß an die anwesenden und zukünftigen sPEZIALISTEN; zuletzt noch Business Jongleur und Stand up Comedian Timo Wopp sowie Beatboxer RoBeat. Selbst Kabarettist Sebastian PuffPaff durfte nach einigen unaufgeforderten Unterbrechungen seinen Senf zur Show dazugeben.

Von Video-Gastauftritten ging es zurück zu den Gastkünstlern.
Matthias sinnierte über die aktuellen Bestimmungen, Politiker, wie er vermeintlich Zoll und Umtausch für sich nutzt und den Zufall darüber, dass gerade wir in dieser Zeit leben.

In einem Song stellte und beantwortete er sich selbst die Frage, was wäre, wenn er jemand anderes sei, eine große Persönlichkeit etwa aus Wissenschaft, Kunst oder Herrschertum. Nur um letztlich festzustellen „als Hofnarr bliebe alles wie es ist“.

Auch Desimo ließ es sich nicht nehmen, als Gastgeber etwas auf der Bühne zu präsentieren. Er habe die Wochenendzeitung zu schätzen gelernt, um zumindest eine Orientierung bezüglich der Wochentage zu haben, und machte daraus auch gleich ein Zauberkunststück, dessen Slow Motion-Auflösung, da der Mensch ja schneller sei als sein Auge, zwar nur leidlich glaubhaft, aber umso lustiger war. Die einzig echte Erklärung sei, man müsse „um die Ecke denken“.

Zu guter Letzt zog es alle drei Künstler wieder zusammen auf die Bühne. Matthias am Klavier, Desimo als „Erklärbär“, der eine Erklärung suchte für einen Münzverschwindegriff von Jan, im Team mit einem sehr sehr kleinen helfenden Händchen.

Die Resonanz auf die Show war bereits am Abend des 21.04. riesig. Mit den verkauften digitalen Tickets für drei Shows, eine Aufzeichnung und zwei Wiederholungen, sei das Apollo fünf Mal ausverkauft gewesen.

Aufgrund der großen Nachfrage hatte es danach sogar noch zwei weitere Sendetermine gegeben.

In dem Aufwand, der hinter einer solchen Produktion steckt, der einer echten Showaufzeichnung nahekommt, liegt ein Weg, darstellende Kunst auch in Zeiten von Veranstaltungsverbot hochwertig und greifbar sein zu lassen, ohne zu riskieren, sie minder zu werten, dank digitalem Eintritt, der den Beteiligten zu Gute kommt. Auch beweist es, dass ein respektvoller wie unterhaltsamer Umgang miteinander trotz Abstand möglich ist, unter Kollegen wie gegenüber der Zauberkunst, gegenüber jeder dargebrachten Kunstform, die an diesem Abend ihren Weg auf die digitale Bühne gefunden hat. Danke dafür!

Autorin: Isabelle Koschinski (IsKo artist-services & Augenblicksammlerin-Blog)

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Herr Logemann Dreht Ab! Vol. 3 https://savetheart.de/herr-logemann-dreht-ab-vol-3/ Fri, 10 Apr 2020 11:40:43 +0000 https://savetheart.de/?p=1825 So voll wie am gestrigen Abend war es im Magiculum schon lange nicht mehr. Auf der Bühne insgesamt vier Künstler. Und wie Albers Ahoi Frontman Johnny erzählte hätten es auch 15 sein können, zzgl. zu unseren beiden Zauberkünstlern Jan und Roland. 

Apropos Jan, kaum beginnt die Show zack wieder am Kartentisch. Wenn man jede Woche nur LIEST, wie Jan sich an seinen kleinen Tisch setzt und einen Kartentrick zeigt, der natürlich fulminant ist und einen zum Staunen bringt, könnte man sich fragen, ob denn die Show jede Woche dieselbe ist. Und hier müssen wir klar sagen: Nein! Denn so ist es keines Falls. Magie in Worte zu fassen ist schwierig oder sogar unmöglich. Am Besten ist es, wenn ihr, die ihr unseren Blog nur lest, einfach selbst mal Teil der Show seid und euch ein Bild von Jans Kunst macht. Zum Beispiel nächste Woche Dienstag in einem “sPEZIALiST spezial – once is the livetime“ um 17:30 Uhr! Live aus dem Apollo, seid gespannt!
Zurück zum gestrigen Abend: Roland Henning, der Nordzauberer aus Lübeck, verzaubert sein Publikum normalerweise in seinem eigenen Zaubertheater im Herzen der Lübecker Altstadt – ihr könnt es euch denken, momentan jedoch nicht. Umso schöner, dass er zu uns nach Hamburg gekommen ist, um uns seinen wohl berüchtigten Trick zu präsentieren: die Enthauptung durch zwei stattliche Matrosen! Wenn ihr wissen wollt, ob Roland das unbeschadet überstanden hat, könnt ihr euch ja mal eine Show in Lübeck ansehen und vielleicht trägt er seit gestern seinen Kopf ja unter dem Arm. 

Dazu und zwischen den Zaubertricks spielten Johnny und Fiete in der Corona-Duett-Version Lieder über Seemannsliebschaften und Klabautergeschichten. Wenn man bis dahin Shanty-Chor mit Altherrengruppen verband, wird man durch Albers Ahoi! eines Besseren belehrt. Wir sind Fans und freuen uns schon, sie bald wieder in Varieteetheatern oder auf den Straßen unsere schönen Stadt zu sehen und mit ihnen zu Schunkeln. 

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Hinnerk Köhn und der Bereicherungsbetrieb https://savetheart.de/hinnerk-koehn-und-der-bereicherungsbetrieb/ Fri, 10 Apr 2020 11:40:39 +0000 https://savetheart.de/?p=1823 Vielleicht verfolgt ihr uns auf unseren Social-Media Accounts oder habt die Shows sogar live gesehen und könnt uns da sicher zustimmen, wenn wir sagen: die Show war keine Show, sondern ein süffiger Abend am Stammtisch unserer Lieblingskneipe! Zusammensitzen mit guten Freunden, das ist Momentan nicht möglich, oder nur bedingt und vielleicht sogar online, so wie es letzte Woche Freitag der Fall war, als Hinnerk, Hannes und Lennart zu einem bunten Abend einluden. Es wurde bei sehr viel guten und nicht so guten Zeug über die Lage der Nation gesprochen, dazu bitterböse Stand-Up-Comedy von Hinnerk und Texte mit Tiefgang von Hannes und Lennart. Hochintelligent mit der Gratwanderung zwischen leichter Unterhaltung und erschreckender Realität und Ernst. 

Entweder kamen uns vom Lachen die Tränen oder von den Zeilen die uns ans Herz gingen. Die Drei wissen, wie man so einen Abend füllt und brachten eigene kleine YouTube-Produktionen mit, die man sich auch abseits der Show ansehen kann! 

Nach diesem Abend waren wir nicht nur gut abgefüllt (betreutem Alkoholkonsum sei Dank), sondern auch bekennende pessimistische Optimisten. Unser neues Lieblingsspiel ist übrigens „Countrysänger oder Pornostar“. Googlet gerne mal – man sieht teilweise kaum einen Unterschied. *zwinker*

Um Hinnerks Meinung zum Abend wiederzugeben: Dieser Stammtisch hatte Potenzial der Traurigste der Welt zu werden, war am Ende aber doch ganz okay. 

Vielen Dank an Quicki, Fische und Ecki und wir hoffen, dass wir euch bald wieder sehen.

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Herr Logemann dreht ab! Vol. 2 https://savetheart.de/herr-logemann-dreht-ab-vol-2/ Sat, 04 Apr 2020 07:12:45 +0000 https://savetheart.de/?p=1610 Am gestrigen Abend begrüßten uns Lucas und unsere neue Sitzbegleitung in der ersten Reihe, Lisa. Da Zauberer oft auf ein reales Publikum angewiesen sind, fungiert Lisa als Zauberassistenz, damit Jan seiner Magie freien Lauf lassen kann.
Und dieser startet direkt mit seinen 52 Freunden – den Karten. Herr Logemann, wie immer stilsicher, heute ohne Schuhe und nur in feinen Stricksocken anzutreffen. Fühlt er damit die Kräfte des Übernatürlichen vielleicht besser?
Semjon gibt uns einen Lehrgang über die verschiedenen Arten der Täuschung: Visuell, akustisch und haptisch. Lisa als Freiwille nimmt es gelassen und macht jeden Zauber mit. Das Zusammenspiel funktioniert sehr gut! Semjon punktet durch seine bescheidene Art und zieht das Einfraupublikum vor Ort, wie auch vor den Bildschirmen in seinen Bann. 
Bühne frei für Bätz, den Singer-Songwriter aus Hamburg St. Pauli. Zuerst ein absurdes Liebeslied und wir sind direkt verliebt in seinen Witz und seinen Charme. Und die fehlende Atmosphäre auf Grund von abwesendem Publikum weiß Bätz durch so manche Anekdote zu ersetzen.
Es folgt eine Liveschalte zum Zauberkünstler Mario Lopez der in seinem Zauberkeller sitzt und fleißig vor sich her tüftelt. 
Zurück im Magiculum: Bier für Jan, Kaffee mit reichlich Zucker für Semjon und Wasser für Bätz. Runde zwei der magischen Momente mit unserem russischen Zauberkünstler. Semjons trockener Humor lässt uns wieder in schallendes Gelächter ausbrechen. Und auch seine Tricks lassen Bätz staunen. Der Singer-Songwriter aus Leidenschaft ist nämlich auch im Herzen Kind geblieben und lässt sich von jeder Illusion sichtlich begeistern. Und mal ganz ehrlich – wir sind auch schwer begeistert! 
In der Pause wird das Mysterium der fehlenden Schuhe endlich aufgeklärt: es ist schlicht und ergreifend verboten die dritte Show in Schuhen zu bestreiten. Das Magiculum hat so seine Eigenheiten und diese machen das kleine Zaubertheater so interessant. 
Bereit für die zweite Runde! Sanfte Klänge vom sonst so frechen Bätz, das kann er also auch, dieser Tausendsassa. Wir hören: die Premiere seines neusten Songs. Die drei sind sich einig: einen neuen Trick (oder einen neuen Song) zum ersten Mal vorzuführen ist einfach ein magischer Moment voller Adrenalin. Danke, dass wir diesen Moment mit dir teilen durften, Bätz! 
Das Schöne an Herrn Logemanns Shows – der Lerneffekt! Jan zeigt nicht nur Tricks, sondern gibt auch immer wieder Absurditäten der Zauberwelt zum Besten. So wie etwa seinen Zauberkasten der Pandora. Dieser enthält Tricks, die insbesondere Neuzauberer gerne im Zauberfachhandel ihres Vertrauens erwerben, und über die ein alter Hase gerne schmunzelt. 
Es war wieder einmal ein fulminanten Abend mit tollen Gästen vor Ort und mehr als 300 Zuschauern vor den heimischen Bildschirmen. Diese kamen vereinzelt sogar aus der Schweiz – unser Bekanntheitsgrad erstreckt sich so langsam über norddeutsche Grenzen hinaus. 

Am kommenden Montag startet unser Format: „Momsen trifft…“ und zum ersten Mal einen Gast, den sogar Jan Logemann noch nicht kennt. Wir sind gespannt. Donnerstag lädt Jan dann wieder ein zu: „Herr Logemann dreht ab! Vol.3“. 

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Werner und Jörn – im Urlaub! https://savetheart.de/werner-und-joern-im-urlaub/ Sat, 28 Mar 2020 10:43:31 +0000 https://savetheart.de/?p=1228 Zum zweiten Mal diese Woche begrüßt uns Jan Logemann im Magiculum, dem kleinsten Zaubertheater Hamburgs. Wie es zu einem Theaterbesuch dazu gehört unterhalten wir uns ein bisschen mit Jan und er führt uns im Foyer umher. Das Magiculum ist Treffpunkt des magischen Zirkels Hamburg und hat einiges an Raritäten und Reliquien zu bieten. Wahrsagerkugeln, ein Stundenglas in dem die Zeit rückwärts läuft, alte Zauberkästen und und und. Es gibt viel zu entdecken. Auch dieses Mal beweist unser Gastgeber, dass er die Gratwanderung mit der vierten Wand perfekt beherrscht und behandelt seine Zuschauer vor den TV-Geräten so, als stünden sie just in diesem Moment vor ihm. 
Plattsnack – heute wird es nordisch. Unsere Gastgeber des Abends lernen sich zum ersten Mal kennen und haben bis dato noch nie zusammen auf der Bühne gestanden. Jörn P. Boll jamt los und hat das Spiel mit den Kameras direkt drauf. In seinem Lied geht es mitunter um Rum, Kokosnüsse und Sand. Da kommt Urlaubsfeeling auf in „unserem Badewannen-Hawaii“. Es folgen Grüße an Werner Momsen von seinem alten Kumpel Carlo von Tiedemann, dem Urgestein des Norddeutschen Rundfunks, welcher ihm sehr viel Spaß bei der Show wünsch und auf baldiges Wiedersehen hofft.Als waschechte Nordmänner kennen unsere Gastgeber ihr ebenso norddeutsches Publikum – der Künstler muss zuerst was leisten um sich seinen Applaus zu verdienen, da sind sich Werner und Jörn einig. Wie man Momsen kennt nimmt er kein Blatt vor den Mund und nimmt sich seinen neuen Kollegen erst einmal zur Brust. Jörn berichtet von seiner Leidenschaft – den Sofakonzerten. Private Konzerte in kleiner Runde mit Jörn als Einmannunterhalter. Es folgt die Probe aufs Exempel: kann Jörn denn auch Platt schnacken, fragt Werner. Die Antwort folgt prompt auf Plattdeutsch, für den geborenen Geesthachter kein Problem. 
Um zum Thema der Show zu kommen: wie machen unsere Protagonisten denn eigentlich Urlaub? Reisen mit seinem T3 ist für Jörn immer wieder ein Abenteuer, davon kann er uns ein Liedchen singen. Die Kombination aus pfiffigem Text und eingehender Melodie lässt Momsen kurzerhand das Tanzbein schwingen. Da muss man einfach mitmachen! Das Einigen auf ein Reiseziel gestaltet sich für Werner und seine Liebste Lisbeth schwierig und oft kann da nur noch ein kompetenter Angestellter im Reisebüro vermitteln. Werner könnte aber auch gut im heimischen Garten Urlaub machen, das würde eigentlich reichen. Camping, da sind die Beiden sich einigen, muss nicht unbedingt sein. Zumindest nicht klassisch im engen Zelt mit viel zu kurzer Luftmatratze! Als Alternativurlaub erzählt Jörn von seiner Zeit auf einem Biobauernhof. Laut Werner bereits eine einschlägige Qualifikation die Spargelernte 2020 zu retten. Jörn als Spargelstecher, wenn das nicht Potenzial für einen neuen Song hat!Zum Schluss rockt Jörn noch einmal das Magiculum mit seinem Lichtschalterrave, alle tanzen mit und er entlässt das gut gelaunte Publikum ins Wochenende!
Wir fanden die Dynamik zwischen dem spitzzüngigen Werner, dem kein Spruch zu schade ist und einem jungen charmanten Jörn, der locker Parole bieten konnte, sehr erfrischend! Wir sehen uns am 2. April um 20:15 Uhr wieder, wenn es heißt: „Herr Logemann dreht ab! Vol.2“. ]]>
Herr Logemann Dreht Ab! https://savetheart.de/herr-logemann-dreht-ab/ Fri, 27 Mar 2020 10:29:16 +0000 https://savetheart.de/?p=1158 Wenn das Publikum nicht ins Theater kommen kann, dann kommt das Theater zum Publikum.
In der ersten Show von Jan Logemann – Herr Logemann dreht ab! – wartet man gespannt, was im
nächsten Moment passiert. Ein Format wie dieses gab es vor Zeiten von Covid-19 gar nicht. Ein
publikumsleerer Raum, doch nach Maßstäben der Platzanzahl im kleinsten Zaubertheater Hamburgs
ausverkauft! Mehr als 1000 Zuschauer zählte die Show am gestrigen Abend. Da kann ein Herr
Logemann schon einmal abdrehen.
Sein Gast, Zauberassistent und Zuschauer, dem nicht nur einmal vor Staunen die Kinnlade runter
klappt – Felix Oliver Schepp.
Jan beginnt mit seinem Programm ganz am Anfang: Wie bin ich zur Magie gekommen? – so die
Frage. Münzen erscheinen, Münzen verschwinden, werden ganz groß und dann zu Sand.
Und dann ist es soweit, Herr Logemann legt die Karten auf den Tisch, darauf hat die Welt gewartet,
immerhin ist Jan seit vielen Jahren Meister der Kartenkunst. Und Felix Oliver Schepp staunt nicht
schlecht. Sogar ein Täuschungsmanöver zaubert Jan gekonnt weg.
Wer dachte der gewitzte Mann am Klavier sei der einzige Gast der Sendung, wurde überrascht: Eine
Live Schalte nach Thüringen zu Helge Thun. Wer bis dahin nicht wusste, dass wir nach Thüringen
eine Zeitverschiebung von minus fünf Stunden haben, konnte noch etwas lernen. Es folgt ein
Gedicht über Hände. Helge Thun immer tagesaktuell! Händewaschen kann zudem auch eine
magische Angelegenheit sein. Finger verschwinden, tauchen wieder auf und so hat der Virus dank
dieses unterhaltenden Exkurses keine Chance. Bei Save the Art wird Hygiene groß geschrieben!
Zurück am Kartentisch reisen wir nach Barcelona. Trickbetrüger gibt es dort wie Sand am Meer und
Felix Oliver Schepp fällt direkt drauf rein. Jan täuscht einfach jeden – zur Entschädigung gibt es die
Eintrittskarte für nächste Woche Donnerstag aufs Haus.
Die Zeit vergeht wie im Flug und Jan kündigt plötzlich die Pause an. Das ging ja fix! Während die
Künstler kurz verschnaufen, rüstet unser Kameramann Niki um und es geht für den Zuschauer
zurück an die Bar. Der Barkeeper – sah Jan Logemann zum verwechseln ähnlich – schenkte nochmal
nach. Und dann ab hinter die Kulissen. Dieser Blick wird dem Zuschauer normalerweise im Theater
verwehrt.
Die zweite Hälfte beginnt mit dem Soloauftritt von Felix Oliver Schepp. Ängste bestimmen
momentan unseren Alltag. Himmlisch ein Lied über das Urvertrauen und spätestens jetzt ist man
Fan. Felix ist einfach ein durch und durch sympathischer Mensch, der uns auch in Zeiten dieser
Krise ein Stück Vertrauen zurück gibt. Es wird nachdenklich, denn auch ein gewiefter Herr
Logemann bekommt nicht direkt die Kurve zurück zum Klamauk, und wir finden, das ist
vollkommen im Rahmen.
Ein Stück Reeperbahn im Magiculum – Jan lässt die Hose runter und präsentiert uns seinen
Hosendrucker, welcher ihm auf Zuruf die verschwundenen Karten hinter seinen Hosenstall zaubert.
Wie praktisch!
Zweite MAZ – es geht nach München. Dennis Behr zapft sich typisch bayrisch erst einmal ein Bier
und lehrt den Zuschauer dann, wie man in Zeiten von Corona seine Mitbewohner beim
Kartenspielen abzocken kann.
Der Abend neigt sich dem Ende zu. Jans letzter Trick ist sein Liebling. Souverän und charmant
zaubert der Meisten der Kartenkunst Felix ein Staunen ins Gesicht und sicher auch den Zuschauern
in ihren Wohnzimmern. Felix spielt zum Abschied ein Lied über Jans Ex-Freundin. Applaus,
Applaus und stehende Ovationen!
Fazit der ersten Show: Wir grooven uns ein! Die Gäste waren unglaublich, die Zuschauer waren
unglaublich und auch das Team, welches in so kurzer Zeit dieses Projekt auf die Beine gestellt hat!
Wir freuen uns jetzt mehr denn je auf die nächsten Vorstellungen, z.B. heute Abend um 20:15 Uhr
mit Werner Momsen und Jörn P. Boll.

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Die Kunst zu Reisen https://savetheart.de/die-kunst-zu-reisen/ Thu, 26 Mar 2020 10:25:00 +0000 https://savetheart.de/?p=1155 Für unsere zweite Sendung am Freitag, den 27.03. begrüßen wir zwei Künstler, die sogar dann Urlaub machen, wenn sie eigentlich arbeiten. 
Auf norddeutschen Bühnen macht Wernen Momsen immer eine gute Figur. Sein Körper geformt aus qualitativ hochwertigem Schaumstoff und begleitet von einem Mann im engen Schwarzen, kokettiert er mit Dingen die nur er kann und Dingen die er vielleicht nicht kann, aber trotzdem macht. Und darin liegt das Geheimnis seines Erfolgs in Film, Fernsehen und auf den Bühnen. 
Einmannmusiker und Sofarunterhalten – so lässt sich Jörn P. Boll gut beschreiben. Seine Songs begeistern, bringen einen zum Schmunzeln und regen zum Nachdenken an. Dabei greift Jörn gerne tagesaktuelle Themen auf. Wir sind gespannt, mit welchen Akkorden er seine Urlaubsvorstellungen besingt.
Charmant und immer mit einem Schmunzeln auf den Lippen, präsentieren Momsen und Jörn euch das feinste Destillat der „Kunst zu Reisen”.

Save the Art heißt diese zwei Hanseaten allererster Güte herzlich Willkommen! 
Wann? Am Freitag, den 27.03. um 20:15 Uhr – Karten gibt in unbegrenzter Anzahl auf unserer Website! 

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Hör mal wer da zaubert! https://savetheart.de/hoer-mal-wer-da-zaubert/ Tue, 24 Mar 2020 19:03:43 +0000 https://savetheart.de/?p=853 Save the Art ist ein vergleichsweise junges Projekt und so sind wir natürlich froh, wenn wir über möglichst viele Kanäle von unsere Idee berichten können! Dienstag Abend zum Beispiel wurden wir übers Telefon live ins Kulturjournal des Radiosenders NDR 90,3 geschaltet. Das Kulturjournal bietet seinen Hörer jeden Tag eine Stunde lang tagesaktuelle Beiträge zur Theater-, Kunst-, Literatur- und Kinoszene in Hamburg. Und als einer der beliebtesten Radiosender, war es für uns eine Ehre Teil der NDR 90,3 Sendung zu sein. Und nicht nur wir finden gefallen am Projekt, auch Moderator der Sendung Daniel Kaiser stellte direkt fest, wie wichtig ein bezahlter Theaterbesuch in Zeiten von Corona ist. Viele Kleinkünstler, nicht nur in Hamburg, müssen sich zur Zeit überlegen, wie sie ihr Publikum trotz Vorstellungsausfällen begeistern können und ihren Lebensunterhalt finanzieren.Save the Art bietet hier natürlich die ideale Plattform für Künstler aus allen Genre. Auch wenn die erste Show sehr magisch wird, wollen wir jedem Künstler eine Bühne bieten. Lucas hat es während der Sendung bereits verraten: jede Woche zwei Vorstellungen. Die Vorstellungen finden im kleinsten Zaubertheater Hamburgs statt, dem MAGICULUM in Hamburg Ohlsdorf, doch unsere Zuschauer bleiben entspannt auf der heimischen Couch. #stayathome
Wir freuen uns über jede verkaufte Eintrittskarte. Berichtet euren Verwandten und Bekannten von dem Projekt. Zeigt euren Eltern und Großeltern, wie sie auf unseren YouTube-Kanal kommen und live dabei sein können, wenn Kleinkünstler ihre Talente darbieten! 
Vielen Dank an das NDR 90,3 Kulturjournal für die Vorstellung unseres Projekts! ]]>
Es gibt was auf die Ohren! https://savetheart.de/es-gibt-was-auf-die-ohren/ Tue, 24 Mar 2020 13:55:15 +0000 https://savetheart.de/?p=771 Für unseren ersten Sendetermin am Donnerstag haben wir einen wundervollen Gast in unser kleines Theater eingeladen. Ein Virtuos am Klavier mit der Stimme eines Domspatzes – Felix Oliver Schepp. Als Solo-Künstler begeistert er sein Publikum mit Konzerten der Extraklasse – poetisch, virtuos und mit einem feinen Gefühl für Sprache nähert er sich kritisch den kleinen Problemen der Gesellschaft. Wer noch nie etwas vom Scheppson gehört hat, sollte einschalten – es gibt was auf die Ohren!
Lasst auch euch verzaubern am Donnerstag um 20:15Uhr! ]]>